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Keyword Stuffing

Erklärt von den TwinGeeks | SEO Agentur Berlin
  • Keyword Stuffing mit dem Wort 'Keyword Stuffing' grafisch verdeutlicht

Was ist Keyword Stuffing?

Stuffing bedeutet aus dem Englischen übersetzt „füllen“ oder „stopfen“. Daraus folgernd bezeichnet Keyword Stuffing die massenhafte Verwendung eines Schlüsselbegriffs. Dabei wird das bestimmte Keyword in den Meta-Angaben, im Text oder als Verlinkungen zahlreich benutzt, ohne das es für die Leserlichkeit des Inhalts förderlich wäre. Das heißt die Keyword-Dichte wird künstlich erhöht und somit als Spam-Maßnahme interpretiert. Diese Tatsache widerspricht den Richtlinien von Google und gehört somit zu den unerlaubten SEO Methoden (Black-Hat SEO). Wird eine solche Herangehensweise zur Optimierung genutzt und von den Suchmaschinen erkannt, wird die Seite abgestraft. Das wirkt sich negativ auf das Ranking aus.

Wie funktionierte das Keyword Stuffing?

Es gab unterschiedliche Methoden das Keyword massenhaft auf einer Seite zu platzieren. Damals extremer als heute, wurden die Schlüsselbegriffe einfach vielfach in den verschiedenen Inhalten der Seite gestreut. Neben der eben genannten, offensichtlichen Möglichkeit nutzten Suchmaschinenoptimierer noch weitere, weniger auffällige Methoden, um die Seite mit Keywords zu füllen. Wie zum Beispiel die zahlreiche Verwendung in den Meta-Tags, wie dem „Meta-Title“ oder der „Meta-Description“ oder die Schriftgröße wurde auf Null gesetzt und die Farbe des Textes, die des Hintergrundes angepasst, um das Keyword für den Crawler lesbar zu machen, nicht allerdings für die Besucher - siehe auch "Hidden Text".

Entwicklung von Keyword Stuffing

Keyword-Stuffing als Vorgehensweise in der Suchmaschinenoptimierung fing in den Neunzigerjahren an. In dieser Zeit waren die Suchmaschinen noch kaum fähig Keyword-Stuffing zu erkennen, sie indexierten Webseiten vorwiegend nach bestimmten Schlüsselwörtern und Kombinationen und deren Anzahl. Dementsprechend war es Seiten möglich sich durch das massenhafte Einbinden der Schlüsselwörter auf den oberen Plätzen im Ranking zu positionieren, selbst wenn der Inhalt nicht zu dem optimierten Keyword passte und dem Besucher absolut keinen Lesewert geboten wurde.

Daraufhin haben sich die Algorithmen der Suchmaschinen allmählich verfeinert. Die Umsetzung erfolgte durch Aktualisierungen wie zum Beispiel das „Penguin Update“ (2012). Ziel solcher Updates war es Webspam (unter anderem das Keyword-Stuffing) radikaler einzudämmen. Dadurch sind Verfahren zur Messung quantifizierbarer Einheiten wie die „Keyword-Density“ nur noch zweitrangig.

Relevanz von Keyword Stuffing heute

Wie schon in Entwicklung von Keyword-Stuffing geschrieben, hat Google mittlerweile sehr ausgeklügelte Algorithmen für die Bewertung von Webseiten erstellt (siehe „Panda-Update„ oder „Penguin Update“). Die zum einen Keyword Stuffing sehr gut erkennen können und zum anderen primär die Semantik und den Kontext eines Keywords mit in die Bewertung für die Positionierung der Seite im Ranking einbezieht. Zudem wird mit Hilfe des „Gibberish Score“ (angemeldetes Patent von Google) Unique Content noch besser von „Duplicate Content“ unterschieden und dadurch wird Webspam zuverlässiger erkannt.

Fazit

In Anbetracht der Probleme, die durch das Keyword Stuffing verursacht wurden, war die Entwicklung neuer Algorithmen, die nach komplexeren Werten Inhalte beurteilen können, eine absolute Notwendigkeit, um die Nutzerfreundlichkeit der Suchmaschinen zu gewährleisten. Ansonsten würden sich heute immer noch Seiten durch Spam-Maßnahmen und ohne inhaltlichen Mehrwert oder überhaupt einen Lesewert für den Besucher an den Fronten der Suchmaschine platzieren. Die Suche nach den unterschiedlichen Themen wäre um vielfaches mühsamer und zeitraubender. Deshalb freuen wir uns an den Fortschritten von Google und Co und blicken gespannt in die Zukunft mit seinen Neuerungen. Abschließend bleibt uns nur noch folgendes zu sagen: "Wer googlet, der findet!"