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Ladezeiten optimieren

Die SEO Agentur aus Berlin über die Bedeutsamkeit kurzer Ladezeiten

Ladezeiten optimieren

Unter den vielen Aspekten der Optimierung von Webseiten für Suchmaschinen hat die Geschwindigkeit der Seiten über lange Zeit ein Nischendasein geführt. Es war zwar allen Beteiligten klar, dass auch die Geschwindigkeit für den Zugriff eine Rolle spielt, ein offizieller Faktor für das Rating der Seite war es jedoch nicht. Inzwischen ist der "PageSpeed", wie der Faktor bei Google genannt wird, ein Teil der verschiedenen Bereiche, die zu einem guten Ranking der Webseite in den Ergebnissen der Suchmaschine führen - die Prozesse zur Optimierung fallen unter das Feld der OnPage Optimierung. Wer Ladezeiten optimieren kann, kann gleich an mehreren Fronten mit mehr Besuchern rechnen. Wie funktioniert es?

Wieso ist der PageSpeed so wichtig?

Über die letzten Jahre wurden die Ranking Faktoren immer mehr von groben Anleitungen zu Feinheiten, bei denen schon minimale Details entscheiden können. Dass Google inzwischen auf den PageSpeed achtet ist dabei nur eine logische Konsequenz. Nur die wenigsten Benutzer merken es aktiv, aber wie schnell eine Webseite und die Inhalte aufgerufen werden können, entscheidet unterbewusst über die Bereitschaft, eine bestimmte Seite im Internet aufzurufen. Verzögerungen sorgen nicht nur dafür, dass die Inhalte einer Seite zu spät geladen werden, schon geringste Verzögerungen führen im Zweifel dazu, dass ein Besucher abspringt.

Kaum etwas ist für die Besucher störender als ein verzögerter Aufbau von Webseiten. Die Bereitschaft für einen Absprung ist hoch und die "Zurück" Taste im Browser schnell gedrückt, wenn eine Website nicht schnell genug reagiert. Inzwischen ist es daher wichtig, dass auf die verschiedenen technischen aber auch inhaltlichen Aspekte bei der Optimierung geachtet wird. Ladezeiten optimieren ist nicht schwer - aber auch hier spielen die Details eine große Rolle. Aus welchen Gründen ist es wichtig, dass man Ladezeiten optimieren und somit die User Experience verbessert?

  • User Experience: Wenn eine Webseite nicht binnen von zwei Sekunden lädt, gibt es eine 40 prozentige Chance, dass ein Besucher abspringt.
  • SEO: Seit PageSpeed zu einem Rankingfaktor geworden ist, kann die Geschwindigkeit über die Platzierung entscheiden.
  • Conversions: Gerade bei Käufen oder Leads führt eine Webseite, die nicht die Ladezeiten optimieren wollte, schnell zu einem Problem.
  • Indexierung: Webseiten mit langsamen Ladezeiten werden unter Umständen von den Google Bots nicht vollständig erfasst.
Es gibt also eine Vielzahl von guten Gründen, warum man die Ladezeiten optimieren sollte. Wie ist das möglich?

Die Ladezeiten untersuchen - wie geht das?

Wer die Ladezeiten optimieren möchte, sollte sich natürlich zuerst einen Überblick über die eigene Geschwindigkeit verschaffen. Google selbst stellt zu diesem Zweck verschiedene Werkzeuge zur Verfügung, die dabei hilfreich sind. Ladezeiten zu optimieren wird ganz einfach, wenn man sich dabei auf die folgenden Werkzeuge verlässt:

  • Google PageSpeed Insight: Das Werkzeug von Google selbst bewertet die Performance einer Webseite anhand festen Richtlinien. Wer die Ladezeiten optimieren will, kriegt hier einen guten Überblick über die verschiedenen Methoden.
  • Google Analytics: Auch das beliebte Analysetool bietet Zahlen zum Ladezeiten optimieren. So gibt es unter "Verhalten" einen Hinweis auf die durchschnittlichen Ladezeiten der Besucher.
  • Yslow: Das Tool von Google erlaubt verschiedene Parameter für die Live-Beobachtung von Geschwindigkeiten.
Mit diesen drei Werkzeugen sollte man die richtigen Rohdaten bekommen, mit denen man die Ladezeiten optimieren kann. Aber welche Methoden stehen dabei eigentlich zur Verfügung? Und welchen Einfluss haben sie?

Die richtigen Schritte für die Optimierung

Die verschiedenen Methoden zum Ladezeiten optimieren unterteilen sich in zwei Gruppen: Interne Maßnahmen zur Verbesserung der Antwortgeschwindigkeit und externe Faktoren, die einen direkten Einfluss auf die Ladezeiten von Besuchern haben. Während manche der Methoden vor allem eine Optimierung von Quellcode und Inhalten darstellen, geht es manchmal darum, die technisch raffinierten Varianten zu nutzen, um die Ladezeiten optimieren zu können und für eine gute User Experience zu sorgen. Hier sind einige der Punkte, die bei dem Vorhaben helfen können:

CSS und Javascript: Viele Webseiten nutzen auch heute noch Javascript für Formulare oder andere Vorgänge auf der Webseite. CSS ist natürlich Pflicht für das Design, aber auch diese Dateien können entschlackt und ausgelagert werden. Während generell auf Javascript zu verzichten ist - es gibt inzwischen moderne Alternativen - geht es auch darum, dass die entsprechend extern eingebundenen Scripte erst am Ende der Webseite abgerufen werden. Auf diese Weise werden Inhalte auch dann präsentiert, wenn die Javascripte noch nicht ganz durchgeladen sind.

Caching und Komprimierung: Mit der Hilfe von serverseitigem Caching werden verschiedene große Dateien vorgeladen. Das sorgt dafür, dass Bilder und größere Inhalte deutlich schneller laden - perfekt für das Ladezeiten optimieren. Auch die Komprimierung kann helfen: Sie sorgt dafür, dass die Dateien deutlich kleiner sind und entsprechend schnell geladen werden.

Bilder optimieren: Bilder sind die wohl größte Schwelle für die Geschwindigkeit. Wer die Ladezeiten optimieren möchte, sollte daher darauf achten, ob die Bilder ohne einen Qualitätsverlust verkleinert werden können. Entsprechende Werkzeuge aus dem Internet können dabei helfen und sorgen für gute Ergebnisse.

Minimalismus: Generell ist beim Thema Ladezeiten optimieren auf das Design selbst zu achten. Je minimalistischer das Design ist, je weniger externe Scripte eingebunden und CSS-Files genutzt werden, desto besser ist es für die Ladezeit. Wer also die Möglichkeit dazu hat, sollte auf ein Webdesign achten, das möglichst wenig Ladeaufwand mit sich bringt.

Hosting: Ein oft unterschätztes Thema im Bereich Ladezeiten optimieren ist der Hoster selbst. Wer die Ladezeiten optimieren möchte, sollte einen Blick auf das eigene Hosting-Angebot werfen. Shared Hosting ist günstig, bietet aber nur eingeschränkte Ressourcen für die eigene Webseite. Gerade dann, wenn mit vielen Besuchern gerechnet wird, sollte zum Ladezeiten optimieren vielleicht auf einen eigenen Server oder einen vServer gesetzt werden, um über mehr Bandbreite für die Besucher zur verfügen.

Es gibt also eine Vielzahl von Möglichkeiten für die Optimierung der eigenen Seite. Da Google den PageSpeed inzwischen zu einem wichtigen Faktor für das Ranking gemacht hat, ist es spätestens jetzt wichtig, die Performance der eigenen Präsenzen im Internet auf den Prüfstand zu stellen. Dabei sollte auch immer bedacht werden, dass es nicht alleine um Google geht. Besucher stellen einen hohen Anspruch an die Geschwindigkeit von Seiten im Internet. Die Hemmschwelle, bei einer langsam Ladezeit den Besuch abzubrechen ist gering. Entsprechend sollten die oben genannten Methoden dabei helfen, das Gesamtbild der eigenen Präsenzen im Netz noch weiter zu verbessern.

Haben die Ladezeiten einen Einfluss auf das Ranking?