Lädt...
Home /  Lexikon /  Click Through Rate

Click Through Rate allgemein

Die Click Through Rate, kurz CTR, dürfte den meisten Usern vor allem aus dem Online Marketing ein Begriff sein. In der Regel wird sie in Verbindung mit Werbung im Netz genannt. Genau gesagt bezeichnet es dabei die Zahl der Klicks auf ein Werbemittel unter dem Eindruck der gesamten Impressionen. In den vergangen Jahren hat sich die CTR aber auch in der Suchmaschinenoptimierung einen Namen machen können. Gerade in Verbindung mit anderen Soft-Faktoren wie der Verweildauer spielt sie bei der Analyse und bei der Optimierung der eigenen Seite in den SERPs eine entscheidende Rolle.

  • Click Through Rate

Click Through Rate - was ist das eigentlich genau?

Für viele Aktiven im Online Marketing ist die Click Through Rate natürlich kein neuer Begriff. Sie begleitet das Thema Werbung und Marketing im Internet schon eine lange Zeit. Dabei muss man heute zwischen verschiedenen Typen der CTR unterscheiden. Sie finden sich sowohl in der klassischen Werbung als auch, anders angewandt aber im Prinzip gleich, in der Suchmaschinenoptimierung.

Die klassische Click Through Rate soll das Verhältnis von Klicks auf eine Anzeige zu den Einblendungen eben jener Anzeige zeigen. Wird eine Anzeige in einem Monat beispielsweise 100.000 Mal angezeigt und wird dabei 1.000 Mal angeklickt, gibt es eine Click Through Rate von einem Prozent. So lässt sich nicht nur abschätzen, ob die Werbeanzeige am richtigen Ort platziert ist, sondern auch, ob sie es schafft die potentiellen Kunden zu einem Klick zu bewegen.

Inzwischen ist CTR aber auch als Kennziffer in der Suchmaschinenoptimierung angekommen. Hier geht es zuerst um die Frage, wie hoch die Klickrate aus den SERPs heraus ist. Wird der gewählte Suchbegriff beispielsweise 1000 Mal am Tag aufgerufen aber die eigene Seite dann nur 10 Mal angeklickt, kann das auf Probleme hinweisen. Zusammen mit der Verweildauer und anderen Soft-Faktoren spielt die CTR also bei der Optimierung eine große Rolle.

Click Through Rate in der klassischen Online Werbung

Die Nutzung von Werbebannern, Skyscrapern und Buttons ist ein echter Klassiker der Online-Werbung. In der Regel bezahlt man als Kunde für die Anzahl der Impressionen oder für eine feste Laufzeit. Aber wie lässt sich eigentlich herausfinden, ob die Kampagne irgendeinen Nutzen für das eigene Unternehmen oder die eigene Seite hatte? An diesem Punkt kommt die Click Through Rate ins Spiel. Mit ihr lässt sich ermitteln, wie hoch der Anteil der Klicks gemessen an den Impressionen wirklich war.

In der Regel stellen sich viele Werbenden die Frage, wie hoch die Click Through Rate denn sein sollte, damit der ROI als positiv angesehen werden kann. Eine pauschale Antwort gibt es darauf nicht. Wie hoch eine Click Through Rate sein sollte, orientiert sich immer am Medium und an den gewählten Werbemöglichkeiten. Wer auf einer fachfremden Seite wirbt, wird natürlich nur eine niedrige CTR erzielen. Mit besonders aufdringlicher Werbung kann unter Umständen eine hohe CTR erreicht werden. Hier gilt es A/B Tests zu machen, um die besten Werbeformen und die besten Werbepartner zu finden.

Die CTR als Bestandteil der Suchmaschinenoptimierung

Wird heute von der CTR geredet, dann geht es meistens um die Suchmaschinenoptimierung. Dabei geht es natürlich um die Click Through Rate, die mit den Einträgen der eigenen Seite in den SERPs erzielt wird. Wie oft wird ein Suchbegriff aufgerufen und wie oft entscheidet sich ein Besucher der Suchmaschine im Anschluss dafür, auf die eigene Seite zu klicken? Der Grund dafür, dass die CTR in diesem Bereich immer bedeutender wird und immer häufiger als Kennzahl eingesetzt wird, liegt an den vielen Informationen, die man aus ihr ziehen kann:

  • Sind die eigenen Snippets gut genug, um die Aufmerksamkeit der Besucher zu erregen?
  • Ist der gewählte Title passend oder sorgt er, trotz einer guten Position, für eine eher geringe CTR?
  • Passen die Meta-Descriptions und Rich Snippets?
Gerade heute, wo Google den Betreibern von Webseiten einen durchaus höheren Einfluss bei der Gestaltung ihrer persönlichen Darstellung in den SERPs erlaubt, ist es wichtig, dass geprüft wird, ob die eigene Variante passend ist. Aber natürlich ist die Click Through Rate nicht die einzige Kennzahl, die in diesem Zusammenhang interessant ist. Gerade dann, wenn es um die Optimierung des eigenen Auftritts bei Google geht, arbeitet sie mit einigen anderen interessanten Zahlen zusammen.

Die Verweildauer und die Absprungrate sind zwei weitere Kennzahlen, die zusammen mit der Click Through Rate beobachtet werden sollten. Im Zusammenspiel sind es diese drei Zahlen, die wohl die größte Aussagekraft über die Steuerung von Traffic auf der eigenen Seite haben. Sie erzählen davon, wie viele Besucher tatsächlich auf die Seite kommen, ob die gefundenen Inhalte für den Suchenden passend sind und ob es am Ende zu einer Conversion kommen könnte.

Das Problem bei der Optimierung mit der Hilfe der CTR und den anderen genannten Kennzahlen liegt darin, dass sie zwar bewertet aber kaum verglichen werden können. Genau hier stellt sich dann auch die Frage, inwiefern die CTR für verschiedene Formen der Optimierung genutzt werden kann.

Die CTR optimieren - wie funktioniert das?

Wie bereits oben erwähnt, ist es relativ unmöglich zu sagen, was eine gute CTR ist und was nicht. Das liegt daran, dass sie zwar einen Prozentsatz wiedergeben kann, aber herzlich wenig über die absoluten Zahlen aussagt. So ist eine CTR von einem Prozent bei 10.000 Impressions immer noch die gleiche absolute Zahl wie eine CTR von zehn Prozent bei einer Zahl von 1.000 Impressions. Es muss also immer das Gesamtbild gesehen werden, wenn man sich Gedanken über eine Optimierung macht.

Die Click Through Rate ist und bleibt eine interessante Spielerei auf dem Weg zur Optimierung von Anzeigen auf anderen Webseiten, von Google Adwords oder von dem eigenen Eintrag in den SERPs. Auf dem Weg zu einer Optimierung der eigenen Werbemittel oder Einträge ist es aber, wie aufgezeigt, wichtig, dass die verschiedenen Umstände einbezogen werden. Die wohl beste Möglichkeit, um der CTR mehr Aussagekraft zu verleihen, liegt in den Conversions. Eine hohe Click Through Rate bringt nur etwas, wenn sie am Ende darin mündet, dass die Conversions erzielt werden. Daher liegt die beste Form der Optimierung darin, mit dem Konzept Try&Error zu arbeiten.

Durch den Einsatz von A/B Tests, in denen unterschiedliche Anzeigen, Werbemittel oder Meta-Descriptions für verschiedene Zielgruppen eingesetzt werden, lässt sich ermitteln, wo der größte Effekt erzielt werden kann. Generell lässt sich sagen, dass eine hohe Click Through Rate immer ein erster guter Ansatz zu erfolgreichen Conversions ist. Es bedeutet, dass die Anzeige oder die Beschreibung die erste Neugier von Besuchern und potentiellen Kunden geweckt haben. Selbst eine CTR von 50 Prozent ist aber unbedeutend, wenn keine Conversions erzielt werden können. Es geht also darum, dass an verschiedenen Stellschrauben gedreht wird. Die Nutzung der anderen genannten Kennzahlen wird daher immer wichtiger und sollte bei der Optimierung stets im Hinterkopf behalten werden.