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Panda Update

Erklärt von den TwinGeeks | SEO Agentur Berlin

Google Panda Update

Die Veränderungen an Googles Algorithmus, beginnend mit dem Panda Update, haben die Grundlage für die heutige Arbeit mit der Suchmaschine gelegt. Etwa 2010 entschied sich das Unternehmen dazu, dass man etwas gegen den zunehmenden Verlust an inhaltlicher Qualität bei den eigenen Suchanfragen tun muss und hat sich entsprechend mit dem Panda Update zu drastischen Veränderungen entschieden. Während das Update zuerst nicht als solches wahrgenommen wurde, hat es, besonders in Kombination mit dem späteren Penguin-Update, die Qualitätsoffensive von Google eingeleitet.

Die Geschichte des Google Panda Update im Überblick

Wie so oft bei den Updates von Google gab es eine offizielle Version dessen, was die Veränderung mit sich bringen sollte und hat und eine inoffizielle Version von Veränderungen. So nahm man nicht nur einfach eine Qualitäts-Offensive im eigenen Algorithmus zum Anlass für das Google Panda Update - das übrigens nicht nach einem Tier, sondern dem Nachnamen des Entwicklers benannt ist - sondern auch die Behebung verschiedener Ärgernisse. So haben viele Webseiten in den Jahren vor dem Panda Update Möglichkeiten gefunden, wie die Maßnahmen für Onpage- und Offpage-Optimierung ausgenutzt werden können, um die eigene Platzierung bei Google künstlich zu pushen. Das führte auch dazu, dass viele Webseiten bei den Suchanfragen oben standen, die eher wenig Informationen geboten haben.

Konkret wurden die Spam-Seiten und Linkfarmen in der späteren Berichterstattung als Opfer des Panda Updates genannt. Diese Webseiten standen zwar dank ihrer Verlinkungen weit oben in den Ergebnissen, sie haben den Besuchern aber nur sehr wenig Content geboten. Ähnlich verhielt es sich mit vielen Webseiten, die besonders durch die Werbung Aufmerksamkeit erregt haben, weniger durch gute Inhalte für die Suchenden. Entsprechend schnell sind diese Seiten aus dem Index verschwunden oder haben zumindest einen großen Teil ihrer relevanten Positionen in den SERPs verloren.

Direkte Auswirkungen des Panda Update auf die Ergebnisse von Google

Laut Angaben von Google wurde der erste Schritt des Panda Update im Februar 2011 eingespielt und hatte einen Einfluss auf etwa 12 Prozent aller Suchabfragen auf der Welt. Tatsächlich schienen die Folgen sich aber relativ schnell über die ursprünglich angepeilten Seiten hinweg auszubreiten. Im Zuge der neuen Strategie von Google, das Vertrauen der Benutzer langfristig zu erhöhen und dabei Seiten aus den Top-Positionen zu werfen, die keinen Mehrwert bieten, verschwanden sogar einige Newsseiten für einige Zeit aus ihren guten Rankings in den SERPs. Schuld war in diesem Fall die Werbung, die zu dem damaligen Zeitpunkt noch in einer eher unangenehmen Menge auf den meisten Seiten zu finden war.

Nach und nach implementierte Google neue Schritte für sein Panda Update und sorgte dafür, dass immer mehr ehemalige Spitzenreiter unter den Ergebnissen verschwanden. Es betraf am Ende tatsächlich, wie geplant, vor allem die Spam-Seiten und jene, die immer nur dafür da gewesen waren, einer möglichst großen Menge an Werbepartnern Sichtbarkeit zu verleihen. Die ersten Maßnahmen für das langfristige Vertrauen der eigenen Nutzer waren also erfolgreich. Direkt nach dem Ende der verschiedenen Vorgänge rund um das Google Panda Update begannen die nächsten Schritte der neuen Qualitätsoffensive der Suchmaschine.

Die Folgen von Google Panda und der heutige Stand

Viele Experten und Beobachter haben damals schon geahnt, in welche Richtung es mit Google nach dem Panda Update gehen wird. Der Content sollte gestärkt werden, Nutzer der Suchmaschine sollten die Antworten zu den Fragen finden, für die sie die Suchmaschine aufgerufen haben. Spam-Farmen und Seiten, die alleine auf Link-Aufbau aufgebaut waren, sollten nicht mehr oben erscheinen. Tatsächlich, so kam erst hinterher heraus, schien das Panda Update vor allem die Relevanz gestärkt zu haben. Nur dann, wenn es Referenzen zu den Backlinks gab, wurde am Ende auch ein Erfolg durch den Linkaufbau erzielt. Das Panda Update war dabei nur der erste Schritt.

Bereits 2012 folgte das Google Penguin Update. Während sich Panda noch vor allem auf die technische Komponente beschränkt hatte, war mit der Einführung von Penguin vor allem der Content der Webseiten gefordert, die eine gute Platzierung in den Suchmaschinen erreichen wollten. Content ist König - eine Devise die mit der neusten Änderung auch bei Google endlich zum Tragen kam. Zu diesem Zweck setzte man nun darauf, dass der Algorithmus erkennt, dass es sich um eine Webseite mit relevanten Content handelt. Dabei sollten nicht mehr nur die Backlinks eine Rolle spielen, sondern auch verschiedene Bewertungen für die Qualität der Inhalte. Dieser Kurs wird bis heute fortgesetzt.

Das letzte Update der Reihe war schließlich Google Hummingbird. Inzwischen sind alle drei der Google Updates ein fester Bestandteil des Algorithmus und der Bewertung der Seiten im eigenen Index. Für die Betreiber von Webseiten bedeutet es bis heute, dass sie sich nicht mehr alleine auf die technischen Optimierungen verlassen konnten. Stattdessen war es nach dem Panda Update und seinen Nachfolgern wichtig, dass es ein ausgewogenes Gleichgewicht zwischen guten Inhalten und den bekannten Maßnahmen für die Optimierung gibt.

Videoerklärung von Matt Cutts

Was sollte ein Webseitenbetreiber tun, wenn er vermutet vom Panda Update betroffen zu sein. (engl.)