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Responsive Design

Die SEO Agentur aus Berlin über ein Webdesign, das sich an jedes Device anpasst.

Responsive Design: Ein Webdesign für viele Endgeräte

Das Responsive Design passt sich dem Gerät an, auf dem ein Nutzer eine Internetseite aufruft. Das Responsive Design spielt vor allem im Zusammenhang mit kleinen Geräten wie Smartphones und Tablets eine wichtige Rolle – doch auch Monitore für Desktop-Computer variieren stark hinsichtlich ihrer Größe und profitieren von der dynamischen Anpassung. Sowohl für das Nutzererlebnis als auch für die Suchmaschinenoptimierung (SEO) spielt das Responsive Webdesign eine wichtige Rolle.

Was ist Responsive Webdesign?

Das Responsive Design zeichnet sich durch eine hohe Flexibilität aus. Angesichts der „Mobile First“-Strategie von Google und der zunehmenden Verbreitung von Smartphones ist es wichtig, dass Webseitenbetreiber die unterschiedlichen Endgeräte bereits bei der Erstellung eines Webdesigns berücksichtigen. Da ein Smartphone-Display viel kleiner ist als ein gängiger Desktop-Monitor, müssen Inhalte darauf anders dargestellt werden, um trotzdem lesbar und ansprechend zu wirken.

Beim Responsive Design geht es jedoch nicht nur um die Größe der Ausgabegeräte, sondern auch um Funktionen, die (nicht) unterstützt werden. Zum Beispiel macht es einen Unterschied, ob ein Nutzer eine Website auf einem Touchscreen betrachtet oder mit einer Maus navigiert.

Das erste Responsive Design soll übrigens aus dem Jahr 2001 stammen. Damals steckte die mobile Internetnutzung noch in den Kinderschuhen. Seitdem hat sich das Surfverhalten jedoch radikal verändert. Auch die meisten Internetseiten sehen heute anders aus als früher. Minimalistische und funktionale Designs werden heute im Allgemeinen bevorzugt, da sie es dem Nutzer ermöglichen, sich schnell auf einer unbekannten Website zurechtzufinden. Die meisten Webseitenbesucher sind nicht bereit, mangelhafte Darstellungen hinzunehmen, sondern schließen eine schlecht optimierte Website einfach wieder.

Warum ist Responsive Design wichtig?

Stellen Sie sich vor, Sie suchen bei Google nach einem beliebigen Thema, Produkt oder Service – zum Beispiel nach Informationen über Fahrräder. Eine Website, die Sie aufrufen, besitzt kein Responsive Design, sodass die Schrift unleserlich klein dargestellt wird, während Bilder für Ihren kleinen Handy-Bildschirm überdimensioniert sind und nur langsam laden.

Eine andere Website zeigt Ihnen hingegen Bilder, die an Ihre Display-Größe angepasst sind, während die Schrift eine vernünftige Größe aufweist. Welche dieser Internetseiten werden Sie wohl bevorzugen?

Die Antwort liegt auf der Hand: Ein gutes responsives Design lässt die Website nicht nur attraktiver wirken, es erleichtert auch die Bedienung. Ein Nutzer, der Ihre Website besucht, entscheidet sich innerhalb kürzester Zeit, ob Ihr Angebot ihm weiterhelfen kann oder nicht. Dabei legen die meisten User nicht viel Geduld an den Tag – denn sie haben eine schier unendliche Auswahl an anderen Seiten, die ähnliche Informationen und Produkte anbieten.

Als Unternehmer, Blogger, Onlineshop-Betreiber oder Freiberufler sind Sie jedoch darauf angewiesen, die Nutzer auf Ihre Internetseite zu locken und auch dort zu halten. Sie können es sich nicht leisten, auf die mobilen Nutzer zu verzichten – zumal deren Zahl immer größer wird. Da der Kunde auch im Internet König ist, sollten Sie Ihre Website mithilfe eines responsiven Designs an die Bedürfnisse der Nutzer anpassen, anstatt darauf zu hoffen, dass Ihnen die Nutzer suboptimale Darstellungen verzeihen.

Responsive Design und Suchmaschinenoptimierung

Suchmaschinen wie Google haben ein eigenes Interesse daran, ihren Nutzern einen möglichst hilfreichen Service zur Verfügung zu stellen, den sie gern nutzen. Wenn ein Nutzer die Google-Suche von seinem Smartphone aus nutzt, bewertet Google deshalb tendenziell Websites besser, die für die mobile Nutzung optimiert sind. Ein responsives Design kann sich deshalb auch positiv auf die Suchmaschinenoptimierung (SEO) auswirken.

SEO ist für die Auffindbarkeit Ihrer Website unverzichtbar. Ein Top-Ranking bei Google und anderen Suchmaschinen erhöht die Sichtbarkeit und verbessert die Wahrscheinlichkeit dafür, dass Sie neue Leser oder Kunden gewinnen.

So funktioniert die dynamische Anpassung in der Praxis

Das Responsive Webdesign geht bei der Platzierung von Seitenelementen in der Regel nicht von fixen Maßen (in Pixel) aus, sondern greift auf relative Angaben wie Prozent zurück. Einige Bausteine wie Footer und Seitenleisten können in der mobilen Darstellung sogar vollständig verschwinden. Die Herausforderung für Webdesigner besteht darin, die digitalen Inhalte so zu gestalten, dass dem Nutzer trotz dieser Einschränkungen alle wichtigen Informationen präsentiert werden.

Zu einem guten responsiven Design gehört darüber hinaus eine übersichtliche Navigation. Für die Darstellung auf Smartphones und Tablets kommt in der Regel ein eingeklapptes Menüs zum Einsatz. Bei Darstellungen, die für Desktop-Computer gedacht sind, ist das Menü-Icon ebenfalls immer häufiger zu finden.

Auch Bilder sind ein wichtiger Punkt in der Umsetzung eines responsiven Designs. Auf einem Smartphone dürfen sie nicht zu viel Platz einnehmen oder gar Scrollbalken erzeugen. Darüber hinaus ist eine hohe Bildauflösung auf Smartphones oft wegen der Ladegeschwindigkeit ein Nachteil. Für einen großen Desktop-Monitor sollte die Auflösung jedoch ebenfalls ausreichen, damit das Bild nicht verpixelt aussieht.

Diese widersprüchlichen Anforderungen werden zum Teil dadurch bedient, dass mobile Endgeräte eine kleinere Version des selben Bildes laden, während große Endgeräte die volle Auflösung zu Gesicht bekommen. Wie diese und ähnliche Herausforderungen technisch gelöst werden, hängt jedoch stets von der jeweiligen Programmierung ab. Buttons und andere Grafiken werden zum Beispiel häufig als Vektorgrafiken eingebunden, die in verschiedenen Größen immer noch gestochen scharf aussehen.

Von klein nach groß denken

Der Suchmaschinen-Marktführer Google empfiehlt Entwicklern ausdrücklich, zunächst von der kleinsten Bildschirmgröße auszugehen und das Design anschließend an größere Formate anzupassen. Ein zusammengeklapptes Menü stellt auf einem großen Monitor kein Hindernis dar, wohingegen eine breite Navigation auf einem Smartphone in ungünstigen Fällen die halbe Seite einnehmen kann.

Dieser Designansatz von klein nach groß bringt noch eine weitere Chance mit sich: Webdesigner konzentrieren sich darauf, eine angenehme Usererfahrung zu ermöglichen und auf überflüssige Elemente zu verzichten. Wenn eine Seitenleiste in der mobilen Ansicht nicht erforderlich ist, muss sich ein Webdesigner beispielsweise die Frage stellen, ob dieselbe Seitenleiste auf einem großen Bildschirm Vorteile bringt – oder nicht.

Auf diese Weise kann das Responsive Design indirekt dabei helfen, das Webdesign auf das Wesentliche zu reduzieren und minimalistische Konzepte aufzugreifen. Die Übersichtlichkeit bildet wiederum einen wichtigen Bestandteil der Nutzerfreundlichkeit bzw. Usability.

Als Fazit lässt sich deshalb festhalten, dass das Responsive Design kein Trend ist, der nur einen Selbstzweck erfüllt. Stattdessen sind die responsiven Designs eine Notwendigkeit, um Ihre Zielgruppe sowohl auf Smartphones und Tablets als auch auf Laptops und Desktop-Computern zu erreichen. Das Ziel der responsiven Designs besteht darin, Ihre Website auf jedem Gerät optimal zu präsentieren, damit Sie bei Lesern, Kunden und Interessenten einen guten Eindruck hinterlassen.